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Wer meint, dass sich ein Immobilienmakler nur um den Verkauf von Immobilien kümmert, der liegt falsch. Denn auch wenn man auf der Suche nach einer Mietwohnung ist, kann man sich an einen Immobilienmakler werden. Da jedoch im Bereich der Vermietung nicht viel Geld zu verdienen ist, haben viele Immobilienmakler diesen Tätigkeitsbereich aus ihrem Dienstleistungsangebot gestrichen. Sie kümmern sich in erster Linie um Kaufimmobilien zum Wohnen und für gewerbliche Zwecke. Hauptsächlich besteht die Aufgabe es Immobilienmaklers daher auch darin, im Auftrag des Verkäufers von Immobilien, Käufer dafür zu finden. Auch der umgekehrte Fall gehört dazu. Makler, die nicht nur auf die Vermittlung von Immobilienkäufen eingeschossen sind, haben dann auch die Vermittlung von Mietern und Vermietern von Immobilien im Programm. Dies bezieht sich auf den privaten wie auf den unternehmerischen Bereich. Daher vermittelt der Makler dann auch gewerblich genutzte Immobilien zur Vermietung. Für den Kauf und Verkauf ist ebenso ein Maklervertrag erforderlich, wie für die Vermittlung von Vermietungen. Durch diesen Maklervertrag werden Details für die Vermittlung und den Verkauf, sowie für die Vermietung oder Verpachtung von Immobilien definiert. Ein wichtiger Bestandteil eines Maklervertrags ist die Provisionsregelung. Der Immobilienmakler bekommt für seine Bemühungen beim Immobilienverkauf eine Courtage zwischen drei und sechs Prozent des Verkaufspreises. Handelt es sich um eine Vermittlung zur Vermietung, macht die Courtage zwei Netto-Monatsmieten aus. Jedoch kann der Immobilienmakler bei der Vermittlung von gewerblich genutzten Immobilien die Courtage mit dem Auftraggeber frei verhandeln. Bezahlt werden muss diese Courtage in der Regel vom Käufer der Immobilie. In der Praxis wird die Courtage oftmals aber auch zwischen dem Käufer und Verkäufer geteilt oder es müssen beide Vertragsparteien die Courtage an den Makler entrichten. Genaueres ist immer im Maklervertrag zu finden, der meist für einen bestimmten Zeitraum geschlossen wird. Kommt es während der Laufzeit zu keinem Geschäft, geht der Makler meist leer aus.